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Der junge Amerikaner Benjamin Rubloff setzt in seinem Werk die romantische Tradition der Malerei seines Heimatlandes fort. Ihn fasziniert die Idee der Wildnis in der globalisierten Welt von Heute. Dennoch ist nicht die wilde Natur als solche das Hauptobjekt seines Interesses, vielmehr ist es unsere Vorstellung von einem wilden freien Raum, jenseits der Gesellschaft, der unsere innigsten und widersprüchlichsten Träume verkörpert. In seiner Arbeit lässt sich der Maler von gefundenen oder selbst gemachten Fotos inspirieren, aus denen er dann seine eigenen Geschichten – intuitiv aber systematisch - komponiert. Es geht ihm dabei nicht zuletzt um die narrativen Möglichkeiten der Malerei, mit der er den Betrachter sowohl intuitiv als auch rational zu erreichen sucht.
© 2009