Wolfgang Flad
»ohne Titel« (gelb/grün), 2005¶
Schichtholz lackiert und gefräst¶
125 x 160 cm¶
Pressetext zur Ausstellung vom 24. Oktober – 25. November 2006:
Mit der Ausstellung „New Abstract Painting“ präsentieren Krammig & Pepper Contemporary vier in Berlin arbeitende Künstler, die der jüngeren und mittleren Generation angehören. Sowohl Wolfgang Flad als auch Anselm Reyle, Marcus Sendlinger und Klaus-Martin Treder sind im Westen der Republik aufgewachsen und haben dort ihre Ausbildung erhalten. Nach Berlin sind sie erst später gekommen. Alle vier haben sich von Anfang an der Abstraktion sowohl in der Malerei als auch in der Skulptur verschrieben und haben dieser Richtung – auch und gerade in einer Zeit, in der figurative, realistische Kunst den Markt beherrscht – neue Impulse eingegeben.
Die Bilder Wolfgang Flads sind eigentlich Tiefenreliefs. Mehrschichtige Holzplatten mit einer glänzenden Lackschicht als Oberfläche werden aufgefräst, um einen malerischen, wilden Gestus zu erhalten.
Anselm Reyles Leinwände sind formalistische Auseinandersetzungen in denen u.a. Themen der Moderne aufgegriffen und mit zeitgenössischen Ideen weiterentwickelt werden.
Eine gewisse Härte vermitteln die gemalten, bisweilen auch collagierten Linienbilder Marcus Sendlingers. Hatte er zunächst feinlinige Werke mit offenem Bildraum geschaffen, setzt er sich zunehmend mit groben und in sich geschlossenen Strukturen auseinander.
Klaus-Martin Treder ist ein Methodiker und Systematiker. Formale Schärfe und eine klare Formensprache zeichnen seine eigenwilligen Bilder aus. Deren Farbigkeit entwickelt er anhand einer selbst geschaffenen rechnerischen Systematik mit Hilfe eines Computers.
Ausgestellte Werke der Künstler:
Wolfgang Flad
»ohne Titel« (rot), 2006¶
Schichtholz lackiert und gefräst¶
70 x 50 cm
Marcus Sendlinger
»Outlaws«, 2006
Öl auf Baumwolle
210 x 190 cm